Natur und Kultur in der Heide
Die Lüneburger Heide, benannt nach der Universitätsstadt Lüneburg, ist ein für die Region bedeutender Tourismusfaktor und gleichzeitig ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Bestehend aus mehreren einzelnen Arealen, ist das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide im Ganzen die größte zusammenhängende Heidefläche in Mitteleuropa. Besonders im Frühling und im Sommer ist die Region reizvoll, wenn die blühenden Pflanzen die Heide in vielen verschiedenen Farben erstrahlen lässt.
Doch es ist nicht nur die Natur, die das besondere Flair der Heide ausmacht. Die Lüneburger Heide ist auch ein bedeutender Kulturraum. Sie liegt im Einzugsgebiet der Großstädte Hamburg, Hannover und Bremen; Städte wie Lüneburg oder Celle sind von überregionaler Bedeutung. Die Tatsache, dass Lüneburg eigentlich eine Hansestadt ist, spricht für sich. Die Region war schon in der Vergangenheit ein bedeutendes Handelsgebiet, allen voran der Salzhandel. Die historischen Stadtkerne der Heide-Städte zeugen vom damaligen Treiben. Liebevoll restauriert, reihen sich die alten Häuser eng aneinander, ragen die Kirchen in den Himmel und thronen die Schlösser und Burgen in der Heide.
Jährlich besuchen mehr als vier Millionen Menschen die Lüneburger Heide und trotzdem schafft man den Spagat zwischen Naturschutz und florierendem Tourismus.

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