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Lanzarote

Lanzarote - der Exot unter den Kanaren

Von TOURIAS Redaktion

Lanzarote ist die viertgrößte von insgesamt sieben kanarischen Inseln und liegt nur wenige hundert Kilometer vor Marokko. Die seit dem 15. Jh. zu Spanien gehörende Insel besteht aus den sieben Gemeinden Haría, San Bartolomé, Teguise, Tías, Tinajo, Yaiza und Arrecife, die gleichzeitig auch die Hauptstadt Lanzarotes ist. Die oftmals wüstengleiche Landschaft mit ihren 300 Kratern und Vulkanen verwandelt sich bei Haría in das fruchtbare "Land der 10.000 Palmen". Die Gegend La Geria beeindruckt mit traditionellen weiß-grünen Häusern und malerischen Weinfeldern. Viele weiße und schwarze Sandstrände und das milde Klima mit wenig Niederschlag locken seit den siebziger Jahren jährlich ca. 2 Mill. Besucher. Beliebt sind vor allem die Orte Puerto del Carmen, Costa Teguise und Playa Blanca. Die großstädtisch anmutende Hauptstadt Arrecife, in der fast die Hälfte aller Lanzaroteños lebt, bildet das Geschäftszentrum und ist weniger vom Tourismus geprägt. Für Naturliebhaber ist ein Besuch des Nationalparks Timanfaya mit seinen vulkanischen "Feuerbergen", die in verschiedenen Farben von tiefschwarz bis feuerrot erstrahlen, unerlässlich. Erholsam ist auch eine Fahrt auf die nur zwei Kilometer entfernte Insel La Graciosa. Kulturell gestaltet wurde Lanzarote vor allem von César Manrique. Der Architekt und Künstler, der u.a. in New York lebte und ausstellte und dessen Werke auf der ganzen Insel präsent sind, versuchte auf eindrucksvolle Weise Natur und Mensch in Einklang zu bringen.

Lanzarote: Los Hervideros

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Lanzarote: Jachthafen Puerto Calero

© Karol Kozlowski/iStock/Thinkstock

Lanzarote: Lagos de los clicos

© Ikpro/iStock/Thinkstock

Lanzarote: Lagune Arrecife

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Lanzarote: Aloepflanzen

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Lanzarote

© Quique/pixabay