Vergrößern
Verkleinern

Korfu, die grüne Insel der Phäaken

Von TOURIAS Redaktion

Kerkyra, wie Korfu im Griechischen hieß, ist mit einer Fläche von knapp 600 km² und einer Einwohnerzahl von rund 112.000 die zweitgrößte und am dichtesten besiedelte Ionische Insel und zugleich Regierungssitz der Inselgruppe. 40.000 Menschen leben allein in der gleichnamigen Hauptstadt Kerkyra. Korfu wird oft als die grünste Insel Griechenlands bezeichnet und betrachtet man den riesigen Baumbestand an Zypressen, Akazien, Kiefern und vor allem Olivenbäumen, fällt es nicht schwer, das zu glauben. Die Bäume, aus deren Früchten das gesunde Öl gewonnen wird, sind ein Zeugnis aus der Zeit der Venezianer Herrschaft, die ihren Anbau förderte. Doch nicht nur an der Vegetation zeigt sich der weitreichende Einfluss der unterschiedlichen Besatzungsmächte auf Korfu. In der Altstadt Kerkyras vereinen sich die Stile der einstigen venezianischen, französischen und englischen Regierungen. Heute regiert auf der Insel besonders der Tourismus, der den größten Wirtschaftszweig darstellt. Auch auf Korfu sieht man die Betonburgen des Massentourismus, besonders von der Ostküste bis in den Süden. Aber die Insel, die schon von Kaiserin Sissi und Kaiser Wilhelm II. als Sommerresidenz geschätzt wurde, hat kulturell viel mehr zu bieten. Für den Dichter Homer war Korfu das sagenhafte Land der Phäaken, wo Odysseus auf die bezaubernde Nausikaa traf. An den antiken Stätten auf der Kanoni-Halbinsel und in den hervorragenden Museen in Kerkyra kann man sich ein Bild von dieser längst vergangenen Zeit machen.

Korfu: Alte Festung, Kerkyra

© eyewave/iStock/Thinkstock

Korfu: Strand

© HaraldBiebel/iStock/Thinkstock

Korfu: Stadt

© PanosKarapanagiotis/iStock/Thinkstock

Korfu bei Nacht

© whitewizzard/iStock/Thinkstock

Korfu

© bora22/pixabay