Vergrößern
Verkleinern
MarcoPolo

Reiseführer

Kopenhagen

Kopenhagen

Von TOURIAS Redaktion

Kopmandes Havn, zu deutsch Kaufmannshafen, nannte man die dänische Hauptstadt im Mittelalter, ein Beleg dafür, dass der Handel mit Waren aus aller Herren Ländern hier bereits auf eine lange Tradition zurückblicken kann. 1167 errichtete Bischof Absalom von Roskilde am Hafen von Strandholmen eine Festung, in deren Schutz sich viele Kaufleute und Seefahrer niederließen. Die Siedlung entwickelte sich schnell zu einer bedeutenden Handelsmetropole, in der bald auch die dänischen Könige residierten. Im 19. Jahrhundert riss man die alten Stadtmauern nieder, um Wohnraum für die Arbeiter in den neu gegründeten Fabriken zu schaffen, so dass die heutigen Außenbezirke entstanden. Dennoch mutet Kopenhagen im Vergleich zu anderen Hauptstädten immer noch eher beschaulich an. So erstreckt es sich nur über ein Zehntel der Fläche Berlins und erreicht, einschließlich aller Vorstädte, gerade einmal ein Viertel der Einwohnerzahl von London. Trotz ihrer Stellung als modernes Finanz- und Dienstleistungszentrum strahlt besonders die Altstadt mit ihren engen, fast autofreien Gassen und bunten Fassaden behagliche Gemütlichkeit aus. Hier kann man sich bei einem Bummel leicht in eines der Märchen des berühmtesten Sohnes der Stadt, des Dichters Hans Christian Andersen, zurückversetzt finden, die bis heute nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen. Kinder sind in Kopenhagen übrigens fast überall gern gesehene Gäste, ist doch die dänische Geburtenrate nicht ohne Grund eine der höchsten in Europa.

Kopenhagen: Nyhavn

© Oleksiy Mark/iStock/Thinkstock

Kopenhagen

© alarico/iStock/Thinkstock

Kopenhagen: Amalienborg

© TanyaSv/iStock/Thinkstock

Kopenhagen: See Peblinge

© Borisb17/iStock/Thinkstock