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Kleinpolen

Von TOURIAS Redaktion

Die Provinz Kleinpolen bestand bis 1772. Bis dahin war sie der südliche Teil des alten polnischen Staates mit den Metropolen Krakau, Lublin, Zamość und Sandomierz, dem Herzogtum Kleinpolen. Während ihrer Zugehörigkeit zu Polen fasste man die ukrainischen Gebiete Galizien, Podolien, Wolhynien u. a. ebenfalls in den Begriff. Der Begriff "Kleinpolen" hatte jedoch nie etwas mit der territorialen Größe zu tun. Neupolen wäre der passendere Ausdruck gewesen.

Heute erstreckt es sich über die Woiwodschaften Kleinpolen, Heiligkreuz und die westlichen Teile der Woiwodschaften Lublin und Karpatenvorland sowie kleinere Teile von Schlesien, Łódź und Masowien. Landschaftlich wird die Region hauptsächlich von der Weichsel und der Tatra sowie deren Ausläufern geprägt.

Die Verwaltung umfasst 19 Landkreise und drei kreisfreie Städte, nämlich Krakau, Tarnow und Novwy Sacz.

Besuchern seien vor allem die Nationalparks, die Stadt Krakau, die Salzmine in deren Nähe und Zakopane empfohlen. Die berühmteste Person, die jemals den Weg aus Kleinpolen in die internationale Aufmerksamkeit fand, war der inzwischen selig gesprochene Papst Johannes Paul II., der mit bürgerlichem Namen Karol Wojtyla hieß und aus der Nähe von Krakau stammte.

Kleinpolen: Marienkirche

© puchan/iStock/Thinkstock

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