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Chalkidiki

Chalkidiki und ihre drei Welten

Von TOURIAS Redaktion

Chalkidiki ist eine Halbinsel im Nordosten von Griechenland (Zentralmakedonien), die oft mit einer Hand mit drei Fingern verglichen wird. Die drei Landzungen, die ins Ägäische Meer hineinragen, sind Kassándra, Sithonía und Athos. Seltener wird die Chalkidiki auch als "Dreizack des Poseidon" bezeichnet. Kassándra ist touristisch gut erschlossen, auf Sithonía hingegen bezaubern unberührte Traumlandschaften und in der Mönchsregion um das Kloster Athos dominieren Gebirgslandschaften. Die größte Stadt Chalkidikis ist mit ca. 1 Millionen Einwohnern Thessaloniki, die auf dem "Handteller" in Zentralmakedonien liegt. Der Name der Provinz geht auf die Stadt Chalkida zurück. Die Einwohner dieses Ortes ließen sich im 7./8. Jhd. auf Chalkidiki nieder. Nachdem die Provinz mehr als 450 Jahre türkisch war, wurde sie 1912 wieder griechisch. Pauschalurlauber und Individualtouristen schätzen die Gegend mit ihren kilometerlangen Sandständen, den unbeobachteten, kleinen Meeresbuchten mit glasklarem Wasser, den interessanten Wanderrouten, den touristisch gut erschlossenen Ferienorten sowie den traditionell griechischen Dörfern gleichermaßen. Das warme, fast heiße Klima während der Sommermonate führt jedoch oft und leicht zu Waldbränden. Die meisten der rund 82.000 Bürger sind im Obst- und Gemüseanbau, der Tierzucht und dem Tourismus beschäftigt.

Chalkidiki: Athos

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Chalkidiki: Seelandschaft

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Chalkidiki: Boot im Sand

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Chalkidiki: Baum

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Chalkidiki

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