Hinter der Schlossbrücke, am Ende des Prachtboulevards "Unter den Linden", befindet sich die Museumsinsel an der nördlichen Spitze der Spreeinsel im Zentrum Berlins. Seit 1999 ist die Museumsinsel Teil des UNESCO Weltkulturerbes und beherbergt 5 verschiedene Museen, die in einem Jahrhundert (1830-1930) errichtet wurden.
Das Alte Museum, das sich hinter dem Lustgarten... mehr...
Das Bild des heutigen Potsdamer Platzes bestimmen heute moderne Hochhäuser, denen Kritiker den Charakter einer Stadt in der Stadt vorwerfen. Aber das war nicht immer so. Vor der Trennung Deutschlands befand sich an der Stelle des Potsdamer Platzes ein großer Verkehrsknotenpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand an dieser Stelle eine riesige Brachfläche, die mit der Mauer die amerikanische... mehr...
Zwischen 1884-94 wurde der damalige Reichstag und heutige Bundestag nach den Plänen des deutschen Architekten Paul Wallot errichtet. Der Bau der großen Kuppel stellte damals ein großes Problem dar, da die steinerne Kuppel von den tragenden Mauern nicht gehalten werden konnte. Nachdem es jedoch dem Bauingenieur Hermann Zimmermann 1889 gelang die Kuppel neu zu konstruieren, wurde die Kuppel... mehr...
Die Siegessäule wurde zwischen 1864-1873 nach den Plänen von H. Strack auf dem heutigen Platz der Republik, dem ehemaligen Königsplatz, zum Gedenken an den Sieg des preußisch-dänischen Krieges 1864 errichtet. Die ca. 8 Meter hohe vergoldete Viktoria von F. Drake wurde jedoch erst nach den Siegen über Österreich (1866) und Frankreich (1870/71) auf die drei Granitsockel gesetzt. Als Symbol... mehr...
Die Prunkstraße "Unter den Linden" führt vom Brandenburger Tor bis zur Schlossbrücke vor der Museumsinsel. Seitlich des ehemaligen Reitweges, der ursprünglich von der heutigen Charlottenburg nach Spandau führte, sind seit Anfang des 18. Jahrhunderts viele architektonische Prachtbauten entstanden. Neben dem Zeughaus und der Friedrichsstadt entstanden im Laufe der Zeit Bauten wie... mehr...
Der Zoologische Garten ist der erste seiner Art in Deutschland und wurde bereits im August 1844 eröffnet. Die ersten Tiere stammten aus dem Berliner Tiergarten und wurden von König Friedrich Wilhelm IV. gestiftet. Vor dem zweiten Weltkrieg betrug der Tierbestand bereits 3.700 Tiere mit 1.100 Arten. Am Ende des 2. Weltkrieges lebten nur noch 91 Tiere. Nach dem Wiederaufbau erholte sich der Zoo... mehr...
Mitte des 18. Jahrhunderts unter Friedrich II. errichtet, ist die St. Hedwigs-Kathedrale die erste nach der Reformation erbaute katholische Kirche in Preußen. Der Bau, nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet, wurde damals vor allem aus Spenden aus ganz Europa finanziert und diente den aus Schlesien kommenden neuen katholischen Einwohnern als Gotteshaus. Nach... mehr...
Die Neue Wache wurde zwischen 1816 und 1818, als Gedenkstätte der Gefallenen der napoleonischen Kriege unter dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. nach den Plänen von K.F. Schinkel errichtet. Von 1818 bis zum Ende der Monarchie (1918) diente die Neue Wache als Königliche Wache. Im Jahre 1931 erhielt die Wache ihre Funktion als Gedenkstätte zurück und wurde zu Ehren der Gefallenen... mehr...
Die Funktion das Exerzierplatz verlor der Pariser Platz unter Friedrich Wilhelm I., als dieser am Ende der Linden ein Karrée anlegen ließ. Um den Platz entstanden vornehme Villenviertel, Botschaften und das Nobelhotel Adlon. Diese wurden jedoch im zweiten Weltkrieg weitestgehend zerstört, so dass anschließend die Fläche des Platzes eine klare Trennungslinie zwischen Ost und West... mehr...
Der Alexanderplatz ist der wohl bekannteste Platz Berlins. Ursprünglich lag der Platz vor den Toren der Stadt und hatte den Namen Ochsenplatz, da hier um 1700 mit Vieh gehandelt wurde. Später wurde seine Funktion um einen Wollmarkt und einen Exerzierplatz erweitert. 1805 erhielt der Platz schließlich seinen heutigen Namen. Anlass war der Besuch des russischen Zaren Alexander I. Ende des 19.... mehr...


