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Osttirol

Lienz: Schloss Bruck

Von TOURIAS Redaktion

Das Schloss Bruck in Lienz war lange Residenz der Grafen von Görz, bis es zu einem ständigen Wechsel der Besitzer kam. Der Bau fand 1252 bis 1277 statt.

1500 erhielt König Maximilian I. das Schloss, nachdem es keinen Görzer Nachfolger mehr gab. Ein Jahr später verkaufte er das Gebäude an Freiherrn Michael von Wolkenstein-Rodenegg und 1642 ging es in den Besitz vom Tiroler Landesfürst Erzherzog Ferdinand Karl über. 1653 übernahm das Haller Damenstift das Schloss. Zu dieser Zeit war es Schauplatz der Hexenverfolgung. Ab 1783 nutzte Kaiser Joseph die Räume als Feldspital und Kaserne. Nachdem das Schloss noch als Speditionssitz, Brauerei und Gastbetrieb genutzt wurde, gehört es seit 1942 der Stadt Lienz, die es zu einem Museum ausbaute.

Ausstellungsschwerpunkte sind die mittelalterliche Burganlage selbst und die Arbeiten von Albin Egger-Lienz. Noch heute zeugen Kunstschätze wie ein Biforienfenster mit Mittelsäule und das Knospenkapitell im Bergfried von der romanischen Bauweise. Ebenso imposant ist die mit Rosetten und Blattformen verzierte Balkendecke des Rittersaals.

Osttirol: Lienz: Schloss Bruck

© Horia Bogdan/iStock/Thinkstock

Eintrittspreise:

Normal:

8.50 EUR
Familienticket: 17,00 Euro (2E + K bis 18 J.), Führung: 2.50 EUR, Schlosspaket für Gruppen: 12 EUR

Ermäßigt:

6.50 EUR
Senioren ab 60, Gruppen ab 10 Personen, Behinderte

Kinder:

2.50 EUR
bis 18 Jahre, Studenten (bis 27 J. mit Studentenausweis)

Öffnungszeiten:

Mai - Juni: Di - So 10-18 h Juli - August: täglich 10-18 h September - Oktober: Di - So 10-16 h Führungen sind möglich.

Kontakt:

Schloßberg 1
9900 Lienz
AT

Telefon:

0043-4852-62580

Email:

museum@stadt-lienz.at

Website:

http://www.museum-schlossbruck.at/

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