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Osttirol

Aguntum

Von TOURIAS Redaktion

Die Ausgrabungsstätte der ehemaligen römischen Siedlung Aguntum bietet heute eine ehrwürdige Sehenswürdigkeit im Gebiet von Lienz. Man vermutet, dass sich der Ort einst aus einer Straßenstation an der Via Iulia Augusta (von Kaiser Augustus angelegte Römerstraße) entwickelte. Die Funde zeugen von einer blühenden Stadtentwicklung unter Kaiser Claudius, der es zum Zentrum der Lienzer Region und „Municipium Claudium Aguntum“ erhob. Die Stadt wurde 610 bei einer Auseinandersetzung zwischen Bajuwaren und Slawen völlig zerstört.

Von einem Aussichtsturm aus hat man einen Blick auf die Überreste des Atriumhauses, der Therme, des Handwerkerviertels und der Friedhofskirche. In den Ruinen findet man Türschwellen aus Marmor, Wandmalereien und Mosaikböden, was auf eine damals reiche Bevölkerung hindeutet. Deutlich zu erkennen ist die 2,45 m dicke Stadtmauer.

Im angeschlossenen Museum sind Funde aus anderen römischen Gebieten ausgestellt, die einen Gesamtüberblick über das Leben der Römer weiter veranschaulichen sollen.

Eintrittspreise:

Normal:

7.00 EUR
inkl. Infomaterial, Gruppenführung (ab 10 P.): 25 EUR

Ermäßigt:

6.00 EUR
inkl. Infomaterial

Kinder:

4.00 EUR
Kinder ab 7 Jahre, Studenten, Schüler; unter 6 J.: frei

Öffnungszeiten:

Mai, Mitte September - Oktober: Mo - Sa: 9.30 - 16 Uhr Juni - Mitte September: Täglich 9.30 - 16 Uhr Büro: ganzjährig Di u. Do von 8 - 12 Uhr.

Kontakt:

Verein Curatorium pro Agunto Stribach 97
9991 Dölsach
AT

Telefon:

0043-4852-61550

Email:

aguntum@aon.at

Website:

http://www.aguntum.info/

Anfahrtsbeschreibung:

Die Ausgrabungsstätte befindet sich direkt an der B100, zwischen Nußdorf-Debant und Dölsach.

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