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Nordthailand

Lampang

Von TOURIAS Redaktion

Lampang wurde Mitte des siebten Jahrhunderts von Mon gegründet. Spürbar ist heute in der Stadt jedoch vor allem der kulturelle Einfluss der Burmesen, die die Stadt im 16. Jahrhundert übernahmen. Trotz stetig wachsender Einwohnerzahlen hat sich Lampang den Charme einer Kleinstadt erhalten.

In der fruchtbaren Ebene des Menam Wang rund um die Stadt werden Reis und Baumwolle angebaut. Entlang so mancher Straße der Stadt (zum Beispiel Thanon Talat Kao) kann man wunderschöne Holzhäuser im typischen nordthailändischen Stil bewundern.

Der Tempel Wat Phra Kaeo Don Tao ist das bedeutendste Heiligtum Lampangs. Hier wurde über 30 Jahre lang der berühmte Smaragd-Buddha aufbewahrt, der sich heute in Bangkok befindet. Besonders sehenswert ist die Pagode mit ihrem siebenfach gestaffelten Dach. Das kunstvolle Dekor und die reichen Verzierungen sind Zeichen der klassischen burmesischen Architektur.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind Wat Si Rong Muang mit seinen äußerst kunstvollen Holzschnitzereien und Wat Chedi Sao, inmitten von Reisfeldern gelegen.

Etwa 18 Kilometer gen Südwesten liegt zudem Wat Phra That Lampang Luang, einer der ältesten thailändischen Tempel. Liegende Buddhas und wunderschöne Holzschnitzereien finden sich in der festungsartigen Anlage.

Nordthailand: Lampang

© Jeng_Niamwhan/iStock/Thinkstock

Anfahrtsbeschreibung:

Lampang liegt an der Bahnstrecke von Bangkok nach Chiang Mai. Mit dem Auto folgt man der Nationalstraße 11.

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