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Martinique

Saint-Pierre

Von TOURIAS Redaktion

Saint-Pierre im Norden von Martinique war einst die reichste und als Hauptstadt der Insel die wichtigste Stadt Martiniques. Von hier aus begann im Jahre 1635 die Kolonisation der Insel durch die Franzosen. Vor allem der Handel mit Zucker und Sklaven ließen die Stadt lange Zeit wirtschaftlich erblühen.

Im Jahre 1902 brach der Vulkan Pelée unweit der Stadt aus und zerstörte diese innerhalb kürzester Zeit vollständig. Erst nach vielen Jahren begann man langsam mit dem Wiederaufbau. Heute ist Saint-Pierre mit etwa 4.000 Einwohnern wesentlich kleiner als die ursprüngliche Stadt. Dennoch blühten Kunst und Tourismus in Saint-Pierre schnell wieder auf.

Heute sind an vielen Stellen und in einigen Museen Überreste der damaligen Stadt zu besichtigen. Überall ist die Geschichte des gewaltigen Vulkanausbruchs präsent. So wurde beispielsweise die Handelskammer originalgetreu nachgebaut und auch große Teile des zerstörten Theaters, welches damals 800 Gästen Platz bot, können besichtigt werden.

Saint-Pierre

© Thinkstock/iStock/sigurcamp

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