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Martinique

Montagne Pelée

Von TOURIAS Redaktion

Die Montagne Pelée sind das höchste Gebirge der Insel. Ihr höchster Punkt erstreckt sich 1.397 Meter in den Himmel. Es handelt sich hier nicht um ein gewöhnliches Gebirge, sondern um einen Schichtvulkan. Im Inneren des Vulkans lagern einzelne Schichten von Lava und Sedimentablagerungen übereinander. Typisch für diese Vulkanart sind die besonders explosionsartigen Ausbrüche, die extrem heiße Glutwolken erzeugen.

Zwischen den Jahren 1902 und 1905 hatte der Vulkan eine starke Aktivitätsphase. Im Mai 1902 ereignete sich ein furchtbarer Ausbruch, der unter anderem die gesamte Stadt Saint-Pierre, damals Hauptstadt der Insel, auslöschte. Der Ausbruch gehört zu den schlimmsten Vulkanunglücken des 20. Jahrhunderts. Etwa 30.000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Die Folgen des Unglücks sind nach wie vor in Saint-Pierre zu sehen. So stehen hier noch heute die Überreste des damals zerstörten Theaters der Stadt.

In der Phase nach dem Ausbruch erweckte der Vulkan verstärkt das Interesse der Wissenschaft. So ist der Vulkan heute einer der am besten erforschten und überwachten Vulkane der Erde. Über die Jahre hinweg konnte sich der Berg zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel entwickeln. Man kann den Berg entweder in Eigenverantwortung besteigen, oder sich einer geführten Tour anschließen. Der Aufstieg dauert je nach Route zwischen drei und sechs Stunden. Die beste Zeit für eine Besteigung ist zwischen Dezember und April.

Montagne Pelee

© thinkstock/iStock/sigurcamp

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