Käppele
Auf dem Nikolausberg südlich der Festung Marienberg ragen die Türme des berühmten „Käppele" hervor. Das Käppele - so das fränkische Wort für „kleine Kapelle" - wurde um 1750 errichtet. Der Baumeister war Balthasar Neumann, unter dessen Leitung in Würzburg auch die Residenz der Fürstbischöfe entstand.
Die Wallfahrt auf den Nikolausberg hatte schon gut einhundert Jahre zuvor eingesetzt. Ziel der Pilger war zunächst ein einfacher Bildstock gewesen, der Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoss zeigt - das heutige Gnadenbild. Die Wallfahrt zum Käppele ist bis heute lebendig und wird seit der Barockzeit von einem Kapuzinerkonvent betreut. Gut 250 steile Stufen führen zu diesem Kleinod spätbarocker Baukunst hinauf, entlang an beeindruckenden Kreuzwegstationen. Ein Weg, der sich nicht nur für Wallfahrer lohnt!
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