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Pariser Platz

Von TOURIAS Redaktion

Kaiser Friedrich Wilhelm I. ließ den viereckigen Platz zwischen 1732 und 1734 durch den Architekten Philipp Gerlach am Ende des Prachtboulevards "Unter den Linden" anlegen. Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon Bonaparte und der Eroberung von Paris durch preußische Truppen erhielt der Platz im Jahr 1814 seinen Namen.

Um den Platz entstanden vornehme Villenviertel, Botschaften und das Nobelhotel Adlon. Eine weitere Aufwertung erfuhr der Ort im 19. Jahrhundert durch gartenarchitektonische Maßnahmen wie z.B. der Errichtung von Schmuckbeeten und Fontäne-Brunnen.

In der Endphase des 2. Weltkrieges wurden viele der Gebäude massiv beschädigt. Die DDR-Regierung ließ die meisten der einstigen Prachtbauten bis zum Bau der Berliner Mauer abreißen. Von da an stellte die Fläche des Platzes eine klare Trennungslinie zwischen Ost und West dar.

Nach der Wiedervereinigung entstanden Gebäude, die sich an die Architektur und Funktion der damaligen Bauten orientieren. Auch das Hotel Adlon wurde in Anlehung an den Ursprungsbau wiedererrichtet. Weitere auffällige Bauten am Paris Platz sind u.a. die Akademie der Künste und die Botschaftsgebäude der Vereinigten Staaten sowie Frankreichs.

Berlin: Pariser Platz

© PippaWest/iStock/Thinkstock

Öffnungszeiten:

frei zugänglich

Kontakt:

Pariser Platz
10117 Berlin
DE

Anfahrtsbeschreibung:

Den Pariser Platz erreichen Sie über den S-Bahnhof Unter den Linden mit den Linien S1, S2 und S25, über den U-Bahnhof Mohrenstr. mit der Linie U2 und mit den Buslinien 100 und M41 über die Bushaltestelle Reichstag/Bundestag.

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