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Grabstätte Heinrich von Kleist

Von TOURIAS Redaktion

Noch heute kann man in Berlin das Grab des Schriftstellers Heinrich von Kleist betrachten. Am 21. November 1811 ging er mit Henriette Vogel zu einer Anhöhe nahe des kleinen Wannsees. Dort tranken die beiden Kaffee, Wein und Rum. Daraufhin erschoss Heinrich von Kleist zuerst die "Vögelin" und dann sich selbst. An derselben Stelle steht angeblich heute der Grabstein. Er ist sehr schlicht gehalten - lediglich das Geburts- und Sterbedatum des Schriftstellers sind aufgeführt. Die Nazis veränderten die Innschrift auf dem Steinblock. Der schon eingravierte Satz "Er lebte, sang und litt/ in trüber schwerer Zeit,/ er suchte hier den Tod,/ und fand Unsterblichkeit - Matth. 6 V.12" wurde entfernt. Heute ist dort zu lesen: "Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein". Die Bundeskulturstiftung hat das Grab und den Park bis zum Bahnhof Wannsee mithilfe eines vorhergehenden Künstlerwettbewerbs verschönert.

Kontakt:

Bismarckstraße 3
14109 Berlin
DE

Anfahrtsbeschreibung:

Das Grab liegt in der Nähe des "Berlin Ruderclub e.V.". Mit der S-Bahn S1 oder S7 gelangt man bis zum Bahnhof "Wannsee". Von dort aus sind es nur noch ca. 10 Gehminuten über den Kronprinzessinnenweg nach Südwesten und dann auf der Bismarckstraße weiter.

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