Bulgarische Küste: Varna und Umgebung
Der beste Beweis für die Attraktivität der bulgarischen Küste ist mit Sicherheit die Vielzahl der Völker, die sich im Lauf der Zeit dort angesiedelt haben. Noch heute stehen am Ufer des schwarzen Meeres thrakische Hügelgräber, griechische Tempel und römische Bäder unmittelbar neben byzantinischen Kirchen , türkischen Moscheen und russischen Betonbunkern und zeugen so von der langen und wechselvollen Geschichte dieser Region.
Wer als Tourist die südliche Küste bereist, kommt vermutlich am Flughafen von Varna an, nach Sofia und Plowdiw der drittgrößten Stadt des Landes, die bereits 570 vor Christus von griechischen Seefahrern gegründet wurde. Hier findet man zahlreiche Kirchen und Museen, moderne Ladenpassagen und breite Flaniermeilen, aber auch verschlafene alte Viertel, in denen die Zeit ganz einfach stehen geblieben zu sein scheint. Eine der größten Attraktionen ist der rund 80 Hektar große Meerespark, eine grüne Oase im städtischen Trubel, in der sich unter anderem ein Freilufttheater, ein Planetarium, ein Aquarium, ein Delphinarium sowie zahlreiche Cafes und Restaurants befinden.
Hat man die Stadt selbst ausgiebig erkundet, so lockt das Umland mit zahlreichen malerischen kleinen Ortschaften und abgelegenen Klöstern, die mit Sicherheit einen Besuch wert sind. Nach dem Kulturprogramm entspannt man sich am besten bei einem Bad im schwarzen Meer, dessen klares Wasser im Sommer bis zu 25 Grad warm wird.

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