Zypern: Einfach göttlich
Die Mittelmeerinsel Zypern kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits vor 9.000 Jahren lebten hier steinzeitliche Bauern in befestigten Dörfern. Später verehrten Griechen die Insel als Wohnort von Aphrodite und Apollo, bevor der Apostel Paulus die Einwohner zum Christentum bekehrte. Von der Zugehörigkeit Zyperns zum oströmischen Reich zeugen noch heute zahlreiche byzantinische Kirchen und Festungen. Es folgten die Kreuzritter des Johanniterordens, die Venezianer, die Türken und schließlich die Engländer. Dank der britischen Herrschaft sprechen noch heute fast alle Zyprioten Englisch, sind Speisekarten und Hinweisschilder fast immer zweisprachig abgefasst. Schon bald nach der Erlangung der Unabhängigkeit wurde die Insel in einen griechischen Süden und einen türkischen Norden geteilt. Die 217 Kilometer lange Grenzlinie verläuft unter anderem quer durch die Hauptstadt Nikosia, kann aber an den Ceckpoints problemlos passiert werden. Bedeutende Städte sind neben Nikosia, in dem mehr als ein Viertel der Einwohner leben, Limasol, Larnaka und Pafos. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Umgebung dieser vier Orte. Darüber hinaus findet man auf Zypern auch eine beeindruckende Naturlandschaft mit weiten Sandstränden, steilen Bergen, dichten Wäldern und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.

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