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Peking

Peking

Von TOURIAS Redaktion

Die Erwartung ist groß. Peking war einst Mittelpunkt einer Weltkultur. Die Mongolen und die Mandschu beherrschten von hier aus den größten Teil Ostasiens. Heute ist die Stadt politisches und kulturelles Zentrum für ein Fünftel der Menschheit, rund das Doppelte von ganz Europa. Und mit der „Verbotenen Stadt“, mit seinen Tempeln und Palästen verkörpert Peking, so mag es scheinen, die gesammelten Geheimnisse Chinas, ja, des Orients. Gehen die Erwartungen in Erfüllung?

Eines ist sicher: Peking bietet jede Menge Überraschungen, und dies bei jeder Wiederkehr von Neuem. Wer hier zum ersten Mal chinesischen Boden betritt, erlebt jedoch zunächst einen Schock. Auf endlos gerader Autobahn fährt man vom Flughafen auf eine gesichtslose, die meiste Zeit des Jahres von einer Abgasglocke halb verhüllte Hochhauskulisse zu, passiert Serien haushoher Reklametafeln, als sei hier der Hort des Kapitalismus, und wird schließlich an einem protzigen Hotelportal abgesetzt, bei dem allenfalls etwas chinesische Dekoration – meist ein Paar Steinlöwen – verrät, dass man soeben nicht in Kanada oder Australien, sondern in China gelandet ist.

Verbotene Stadt

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