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Hongkong

Hongkong

Von TOURIAS Redaktion

Kein Zweifel: Hongkong bedeutet Fernostfaszination. Eine gewisse Vorstellung davon hat wohl jeder. Man erwartet einerseits eine hochmoderne, internationale Metropole, deren Wirtschaftsdynamik sich in einem Wolkenkratzerwald manifestiert und deren Oberschicht sich im Rolls-Royce chauffieren lässt, andererseits erhofft man sich Chinaexotik, Fremdartiges, Rätselhaftes. Und mit all dem liegt man gar nicht sehr verkehrt. Diese chinesische Metropole mit 155-jähriger britischer Tradition ist zugleich weltläufig und faszinierend anders. Hier ist Chinesisches britisch geprägt, hier vermählt sich Profitstreben mit altchinesischen Werten, und zu Wirtschaftsfreiheit und Arbeitsdisziplin treten Kultur und Genuss. Nur das Klischee von der Verbrechenshochburg, in der Geheimgesellschaften die Fäden ziehen, darf man getrost vergessen. In Hongkong geht es geordneter zu als in vielen europäischen Großstädten.

Als Erstbesucher erlebt man die Stadt zunächst vor allem als Herausforderung. Das Gedränge auf den Wegen, der Automief in den Straßenschluchten, der von den himmelstrebenden Fassaden widerhallende Lärm der Busgeschwader, Betonmischer und Presslufthämmer in dieser ewig hektischen Stadt: Mancher Gast ist nach zwei Tagen Shopping und einer Stadtrundfahrt erleichtert, wieder abreisen zu können.

Die Wahrheit aber ist: Hongkong selbst ist eine einzige Attraktion mit seinem Wechsel von Bergen und Wasser, seinen Hochhäusern, seinen kulinarischen Genüssen.

Schiff auf Wasser

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