Algarve - von arabischen Anfängen bis zum Endpunkt Europas
Die Algarve zeichnet sich besonders durch ihre traumhaften und langen Sandstrände aus. Viele Besucher werden von den bizarren Felsenlandschaften, dem subtropischen Klima und dem klaren Meerwasser angezogen.
Der Name Algarve ist arabischer Herkunft, vom 7.-13. Jhd. beherrschten die Mauren die Iberische Halbinsel und auch die Algarve. Der Name leitet sich vom arabischen "al garb" ab und bedeutet "der Westen" - das östlich gelegene span. Cordoba war zu dieser Zeit das Zentrum des Kalifats.
Heutzutage findet man in der Architektur kaum noch maurische Gebäude, da die meisten Bauten bei der Reconquista, der Rückeroberung von den Arabern, zerstört wurden bzw. das schwere Erdbeben von 1755 nicht überstanden haben. In der Natur dagegen sind die von den Arabern eingeführten Mandel- oder Feigenbäume aus dem Landschaftsbild nicht mehr wegzudenken.
Was das kulturelle Angebot der Algarve betrifft, so sollten sich Musikinteressierte den "Fado" anhören. Im portugiesischen Fado-Gesang wird die Sehnsucht nach einer verlorenen Liebe oder etwa Heim- oder Fernweh ausgedrückt. Hinzu kommen zahlreiche historische und kulturelle Stätten, wie Museen, Denkmäler, Festungsanlagen und natürlich die Erinnerung an die Zeit der großen Seefahrer und Entdecker.
Auch geografisch ist die Algarve von Bedeutung, da sich hier der südwestlichste Punkt des europäischen Festlandes befindet. Die Aussicht an dieser Stelle, die einst als der Endpunkt Europas bezeichnet wurde, sollte sich kein Urlauber entgehen lassen.

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