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Japan

Geographie für: Japan

Japan erstreckt sich als Inselstaat entlang der Ostküste Asiens im Pazifik. Die vier größten Inseln des Archipels sind Hokkaidō im Norden, Honshū im Zentrum sowie Shikoku und Kyūshū im Süden. Hinzu kommen tausende weiterer kleinerer Inseln.

Über 2/3 der Landesfläche Japans sind gebirgig, über 60% sind bewaldet. Landwirtschaft, Besiedlung und Industrie konzentrieren sich somit auf nur rund 20% der Landesfläche. Vielerorts ist die Landwirtschaft aufgrund der extremen topographischen Verhältnisse dazu gezwungen, Terrassenfelbau zu betreiben.

Mit 3.776 Metern Höhe ist der Fuji auf der Hauptinsel Honshū die höchste Erhebung Japans. Der Schichtvulkan ist Bestandteil des pazifischen Feuerrings, einer geologisch labilen Zone am Rand des Stillen Ozeans. Er befindet sich an den Schnittpunkten der Eurasischen Platte, der Pazifischen Platte und der Philippinenplatte. Das Ausbruchsrisiko des Fuji wird trotz des aktiven Vulkanismus als gering eingestuft. Hingegen kommt es fast täglich zu kleineren Erdstößen. Größere Erdbeben sind wesentlich seltener und erschütterten zuletzt in den Jahren 1923, 1995 und 2011 den Archipel.