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Reiseinformationen

Harz

Geographie für: Harz

Wie eine Felseninsel erhebt sich der Harz aus dem Norddeutschen Tiefland. Der hochgelegene Westteil wird als Oberharz, der niedrigere Ostteil als Unterharz bezeichnet. Beide Gebiete werden durch den so genannten Hochharz getrennt. Höchste Erhebung ist mit 1141 Metern Höhe der Brocken. Das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands erstreckt sich über drei Bundesländer: Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Aufgrund seiner besonderen Grenzlage waren Teile des Harzes jahrzehntelang Sperrgebiet (u.a. das Brockenplateau) und demzufolge nicht öffentlich zugänglich.

Ein Großteil des Gebirges steht als Nationalpark unter Schutz. Hier findet der Besucher urtümliche Bergfichtenwälder, schaurig-schöne Moore und farbenfrohe Bergwiesen, auf denen sonst selten gewordene Blumen wie das Knabenkraut oder die Sumpfdotterblume gedeihen. Im Schutz der Dunkelheit streifen Luchse durch die tiefen und teils nur schwer zugänglichen Wälder. Sie wurden im Jahr 2000 erfolgreich im Nationalpark ausgewildert. Neben dem Nationalpark sind noch drei Naturparke sowie ein Biosphärenreservat als Schutzgebiete ausgewiesen.

Bekannt ist die Gegend auch für ihre vielfältige Geologie sind doch hier fast alle Gesteinsarten wie Granit, Schiefer, Dolomit und Kalkstein auf engstem Raum anzutreffen. Schon Dichterfürst Goethe schätzte die Region nicht nur als Inspirationsquelle für seine Werke sondern auch als wichtigen Standort für seine geologischen und mineralogischen Feldforschungen.