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Reiseinformationen

Chalkidiki

Geographie für: Chalkidiki

Die Halbinsel Chalkidiki liegt in der nördlichen Ägäis zwischen dem Thermaischen Golf im Westen und dem Strymonischen Golf im Osten. Ihre drei Landzungen Kassandra, Sithonia und Athos ragen vom griechischen Festland bis zu 50 km weit ins Ägäische Meer hinein. Zwischen ihnen befindet sich der Toronäische und der Singitische Golf. Wegen ihrer markanten Form wird die Halbinsel, angelehnt an die griechische Mythologie, auch als "Poseidons Dreizack" bezeichnet.

Das nördlich liegende Zentralland südöstlich von Thessaloniki ist hügelig und erreicht im östlichen Teil mit dem Cholomondas Höhen von bis zu 1600 Metern. Die Region wird vor allem für die Landwirtschaft genutzt. Die Küsten wiederum sind eher touristisch geprägt.

Das Landschaftsbild der einzelnen Landzungen unterscheidet sich:

Kassandra wird wie das nördlich liegende Zentralland ebenfalls landwirtschaftlich genutzt. Im Norden ist es eher flach, Richtung Süden wird es hügeliger (bis zu 400 Meter). Die einstigen Wälder der westlichen Landzunge sind zum Teil großflächigen Bränden zum Opfer gefallen. Die Küsten sind touristisch erschlossen.

Sithonia wiederum ist sehr gebirgig (Itamos-Gebirge bis 817 Meter) und waldreich. Die zentral liegende Landzunge fällt an ihren Küsten steil ins Meer ab. Viele der malerischen kleinen Buchten sind nur schwer zugänglich.

Die östliche Landzunge Athos ist bergig und aufgrund des besonderen Status als Mönchsrepublik mit ihren 20 zum UNESCO-Welterbe zählenden Klöstern kaum erschlossen. Die höchste Erhebung ist mit 2033 Metern der Heilige Berg Athos im Süden der Landzunge.

Desweiteren gibt es noch kleinere Inseln vor der Küste Chalkidikis, von denen aber nur eine, Amouliani, mit rund 500 Einwohnern dauerhaft bewohnt ist.