Gedenkstätten
Anfang des 18. Jahrhunderts wurden die innerstädtischen Friedhöfe aus Platzmangel geschlossen und die Gebeine der Toten in die ehemaligen Steinbrüche, die fast ganz Paris unterhöhlen, gebracht. Das unterirdische System von Gängen wurde von nun an als Katakomben genutzt. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden in das ehemalige Stollennetz bis zu 6 Millionen Gräber überführt.
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Als Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Friedhöfen Platzmangel herrschte, ließ man einen neuen Friedhof anlegen. Die erste Beerdigung fand 1804 statt.
Heute ist der Friedhof Père-Lachaise der wohl größte von Paris und zudem einer der berühmtesten der Welt. Dort sind neben dem Schriftsteller Oscar Wilde, dem Doors-Sänger Jim Morrison oder der 1977 in Paris verstorbenen Maria Callas... mehr...

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