Gebäude
Die Fassadenbemalung mit den reichgestalteten Scheinarchitekturportalrahmen stammt aus der Zeit um 1800.
An der Längsfront des Hauses, am mittleren Fenster, deutet ein Medaillon mit einer Rose und eine Speiseplatte, die von zwei Putti gehalten wird, noch auf die Gaststätte "Zur güldenen Rosen" hin.
Am Ende der Längsseite des... mehr...

Das "Zeiller-Haus" oder das "Schöne Haus" blieb von den Reuttener Großbränden in den Jahren 1703 und 1704 verschont. An der Südseite des Gebäudes befinden sich noch Fresekenfragmente, die um 1600 zu datieren sind.
Die Fassadenmalereien an den drei anderen Seiten des Hauses sind um 1776 enststanden und stammen von dem Barockmaler Johann Jakob Zeiller (1708... mehr...

Bald nach der ersten Erwähnung Ehrenbergs erfahren wir 1317 von der darunter liegenden Klause. Sie hatte neben ihrer militärischen Funktion einer Talsperre auch die Aufgabe einer Zollstätte.
Eine Marmortafel an der Nordseite erinnert daran, dass 1609 Erzherzog Maximilian III. der Deutschmeister diese Klause um- und ausbauen ließ.
Zwei Drittel der ehemaligen Klause sind... mehr...

Das Gebäude des Marktgemeindeamtes steht auf geschichtsträchtigem Boden. Bereits im Jahre 1491 errichtete die Bürgerschaft von Reutte auf diesem Grund ein Korn- und Rathaus.
Das Erdgeschoss des Hauses wurde zur Lagerung des Kornes für die wöchentlichen Markttage, als Handeslplatz bei Schlechtwetter verwendet. Die "Nagelsäule" steht seit 1917 an der Südwestecke... mehr...

Das sogenannte „Tauscher-Haus" stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Fresko der „Immakulata" (Mariendarstellung) unter dem Giebel des Hauses ist um 1780 zu datieren und dürfte dem bekannten Reuttener Barockmaler Johann Jakob Zeiller zugeschrieben werden. Das Bürgerhaus wurde nach seinem ehemaligen Besitzer, dem Kaufmann
und Bürgermeister von Reutte, Karl Ludwig Tauscher... mehr...

Im heutigen Geschäfts- und Wohnhaus befand sich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts der „untere Salzstadel". Er wurde bald nach der schriftlichen Genehmigung Herzog Sigismunds aus dem Jahre
1471 zur Errichtung einer Salzniederlage in Unterreutte aus Holz erbaut; im Jahre 1712 erfolgte ein Neubau aus Stein. Für die Lagerung der Salzfässer musste an den Besitzer, die Pfarre... mehr...

Der ehemalige Brauereigasthof „Zur goldenen Rose" soll seinen Namen um 1800 von der Gaststätte „Zur güldenen Rosen" übernommen haben, als diese ihren Gastbetrieb einstellte. Der Überlieferung nach ließ Johann Ammann im Jahre 1724 über einer alten gotischen Bausubstanz das stattliche Mittelflurhaus errichten. Sein Sohn, der wohlhabende Gastwirt Jakob Mang Ammann, verlegte im... mehr...

Auf dem Platz unmittelbar vor dem Gasthof „Zum schwarzen Adler" stand bis 1494 das „Tanzhaus". Es wurde für Tanzunterhaltungen, als Versammlungsraum zur Besprechung von Gemeindeangelegenheiten
und als Gerichtsstätte benützt. Anschließend befand sich bis in das Jahr 1766 an dieser Stelle der „bürgerliche Guetstadel" (auch „Pallhaus" genannt), der als... mehr...

In dem großen Mittelflurhaus aus dem 17. Jahrhundert befindet sich heute noch der Gasthof „Zur goldenen Krone", zu dem ehemals eine eigene Brauerei gehörte. Bei dem damaligen Kronenwirt Paul Deutsch übernachtete vom 28. zum 29. Juli 1777 Kaiser Joseph II. Über dem Portal weisen die Darstellung einer sechsspännigen Kutsche und ein erklärender Text auf dieses Ereignis hin. Am Ende... mehr...

An das um 1500 erbaute Haus der landesfürstlichen Jäger erinnert heute nur noch das kleine Bild eines Armbrustschützen an der Nordfassade.
Das Haus fiel bei der großen Brandkatastrophe im Jahre 1703 dem Feuer zum Opfer und wurde 1710 wieder aufgebaut. Das Medaillon mit der Darstellung eines Brautwerbers über dem Hauseingang weist auf die Hochzeit des Christian Carl Lumper,... mehr...

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